Beiträge von Sanny

    Das hört sich doch prima an.:thumbup: Sina, unser Husky durfte früher im Urlaub zu meinen Eltern, wenn wir mal geflogen sind. Die genoss das in allen Facetten die man sich nur vorstellen kann. smilie_girl_015.gifgassi.gifhunde-smilies-0031.gifhunde-smilies-0037.gif

    Bei Lisi und Katie kam uns das nie in Sinn. dadurch dass die beiden dermassen menschbezogen und auf uns fixiert waren/sind, bricht für sie schon eine Welt zusammen, wenn ich sie im Haus meiner Eltern lasse und nur ans Auto gehe... An Urlaub ohne Hund nicht zu denken. Seltsamerweise können wir uns das hier auch gar nicht vorstellen und haben es auch nie nur eine Sekunde lang in Erwägung gezogen.


    Wir lieben den Urlaub mit Hund und wenn wir mal bedenken, dass wir 2 Tage im Auto sitzen, wenn wir nach Cornwall fahren, anstatt 3 Stunden mit dem Flugzeug, dann hab ich dabei gar keine negativen Gefühle. Ist halt so. :wuffi:

    Ja, oder hast du die Schere irgendwo liegen lassen, wo sie einen anderen Geruch angenommen hat? Ansonsten das alte Spiel, beide Hunde mit einem TShirt von euch einreiben, oder mit einer Decke, so dass sie den häuslichen Geruch wieder annehmen. Wie sieht es denn mittlerweile aus?

    Liebe Anna,


    also Lisi und Katie waren ja auch ein sehr eingespieltes Team. Lisi hat wahnsinnig um Katie getrauert und alle, aber auch wirklich alle Gassiwege förmlich abgesucht nach ihr, auch Monate später noch. Es war der Horror für uns alle. Dennoch war uns klar, dass wir zu Lisi keinen Zweithund mehr dazuholen. Lisi ist ansich schon eine Aufgabe, das muss ich dir nicht sagen, du hast das Gegenstück in jüngerer Fassung zuhause. Es ist schon einfacher, wenn man so einen Hund hat, nur einen händeln zu müssen. Wir hatten beide keine Lust es mit einem Zweithund zu versuchen, nur vielleicht mit dem Pech, dass es dann nicht klappt und der 2. wieder gehen muss, wenn es dumm läuft, mit ein paar unschönen Erfahrungen mehr im Leben, die ihn vielleicht auch negativ prägen. Das wollten wir verhindern.


    Aber Rosa ist ja doch um einiges jünger ... Lisi war 7 als Katie starb. Sie kommt heute gut zurecht als Singlehund. Sie genießt auch das Einzelkind Dasein, aber ich kann nicht sagen, dass sie dadurch einfacher oder umgänglicher geworden ist.


    Was Tierschutzhunde aus dem Ausland angeht, oder auch aus Tierheimen, geb ich gar nichts mehr auf die Beschreibungen! Ich hab zu viele Hunde vermittelt, die nach der Vermittlung vollkommen anderes waren, wie in der Beschreibung. Angefangen bei meinen beiden. Klar, der Hund im Ausland, lebt auf einer Finca, oder wie auch immer es in anderen Ländern heissen mag, oft in Zwingern oder auf einem Gelände, aber definitiv in Rudelhaltung und nicht dauerndem Mensch-Bezug. Ähnlich im Tierheim. Der Betreuer des Hundes sieht und beschreibt sein Verhalten also in dieser Situation. Jetzt kommt der Hund in die Familie, ist plötzlich Einzelprinz/essin oder ggf Zweithund, wohnt im Haus und er ist plötzlich Mittelpunkt der Erde, anstatt dass er seinen Platz im Rudel hart erkämpfen muss. Das sind definitiv 2 unterschiedliche Hunde, der eine hat um seine Platz kämpfen müssen, der andere wird hofiert. smilie_denk_17.gif Un dich glaube, die wenigsten Leute können vorhersagen, wie sich ein Hund im neuen Zuhause entwickelt. Das kommt ja dann auch wieder auf die Erziehung an, welche Stellung der Hund bekommt und und und. Brauch dir alles nicht sagen.


    Also WENN wir einen Hund zu Lisi dazu gesetzt HÄTTEN, dann nur einen, der hier irgendwo auf einer Pflegestelle sitzt und die Pflegestelle bereit wäre, ihn ggf auch wieder zurückzunehmen, falls es nicht funktioniert. So haben wir das damals auch bei Katie gemacht, als sie kam. Allerdings sage ich naklar heute auch, das hätte auch ganz schön auf Katies Kosten gehen können. ;(

    Jana kannst du dich erinnern, wie wir 3 telefoniert haben, bevor ihr Luke bekamt, und was ich euch alles aus meinem Leben mit Lisi erzählt habe?
    Mir hat dieses Forum und die Kontakte/Freundschaften, die daraus entstanden sind, unendlich geholfen, denn ich war so oft verzweifelt. Auch wir standen davor, Lisi herzugeben/aufzugeben, denn sie hat ja -mit Ausnahme von meinem Mann- alle gebissen, mich, das Kind, unsere andere Hündin, die Katzen. Eisessen in einem Eiscafe - undenkbar! Das geht auch heute ausschliesslich in England, weil es denen sozusaogen schei...egal ist, wenn da ein zähnefletschender Dauerknurrer unterm Tisch legt - da kriegt die noch nen Napf Wasser geschoben und 2 Händevoll mit Leckerlie auf dem Tisch gelegt - das ist unfassbar.


    Nichts desto trotz ändert das nichts daran, dass man irgendwann einfach fertig ist mit den Nerven, weil man doch irgendwann auch einfach mal nur im Urlaub auch mal einen Kaffee trinken will oder ähnliches.


    Wir haben uns damals, als es eben diese Zwischenfälle gab und die gab es auch danach immer wieder, eben für Lisi entschieden, weil wir wussten, tun wir es nicht, wird sie für ewig im Tierheim sitzen oder ein Wanderpokal werden. Uns war klar, dass das mächtig viel Verzicht bedeutet und man hat u.a. viele "Freundschaften" verloren. Weil sie einfach NULL Verständnis aufbringen. Schläfer sie ein, bring sie ins Tierheim, bring sie dem Jäger, das waren Standardsprüche. Es ist wirklich nicht einfach, wenn man so einen Hund hat und es krempelt einem das Leben schon um. Aber wir ziehen das jetzt durch. Aber eines weiss ich auch - danach (möge es noch lange dauern!) überlege ich mir genau, was für einen Hund ich haben will. ;) Ich finds toll, wie ihr 3, du insbesondere kämpft!

    Ihr Lieben, Luke habe ich Jana und Oli vermittelt.
    Bereits auf der Finca in Fuerte war er kein einfacher Hund und hat sehr dominantes Verhalten dem Menschen gegenüber gezeigt. Das habe ich auch den beiden von Anfang an kommuniziert, aber sie wollten den Racker und ich bin fest davon überzeugt, dass sie es hinbekommen. Es ist verdammt viel Arbeit und es tut leider auch körperlich weh, seelisch sowieso. Ich hab diese Geschichte mit Lisi auch durch und vieles was Jana von Luke erzählt, erinnert mich sehr an unsere Anfangsjahre. Umsonst hat Lisi auch nicht den Spitznamen "süßer Herdi". Was das "alltagstaugliche" angeht, muss ich ganz ehrlich gestehen, habe ich bei Lisi resigniert, denn ich werde sie nie soweit bringen, dass ich sie entspannt mit in ein Restaurant nehmen kann, wo sie nicht den Kellner oder den Tischnachbarn anfletscht.
    ich denke, bei manchen Hunden muss man es, nachdem na viel probiert hat, auch einfach akzeptieren. Für sich selbst und den Hund.
    Was natürlich nicht geht, ist das Luke Jana angreift und beisst.
    Ich denke, hier sind die Fehler die gewesen, dass Oli dann immer vehement dazwischen gegangen ist und Jana dadurch aus Luke's Sicht noch weiter nach unten rutschte. Aber ... welcher Mann würde in so einem Moment NICHT eingreifen??? Andy hätte und hat es auch getan!
    Aber Jana hat nicht aufgegeben und das ist klasse! Thanks.gif Ihr schafft das!

    Also den Baskerville hätte ich jetzt auch "empfohlen" weil er auch biegbar ist. Sprich wenn du ihn in warmes Wasser legst, kannst du den Korb formen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass Lisi irgendwie so einen "komischen" Schnuffel hat, dass die da trotzdem nicht richtig reinpasst. Wir haben uns dann einen aus diesem weichen Leder beim Fressnapf besorgt. Wenn wir nach England fahren, müssen wir eh einen Maulkorb mitnehmen. Gibt ja Länder da ist es Pflicht, die bei sich zu tragen.

    Wir hatten 2 Hündinnen. Es ging gut, wenn wir stark waren, aber wenn die Bardinas meinen, es wird mal wieder "Zeit", musste man schnell sein und wir mussten dann schon durchaus auch mal zum Tackern.... Mein mann ist ein absoluter Hündinnenfreak, ich ehrlich gesagt auch. Von katies Sicht aus wäre alles kein Problem gewesen, aber Lisi ist da nicht ganz so einfach. Wobei sie draussen interessanterweise besser mit Hündinnen klarkommt... smilie_denk_17.gif


    2 Hunde haben ist toll, ja. Aber ich merke es auch jetzt, wie wahnsinnig viel einfacher das Leben mit nur einem Hund ist.


    Was deine Situation angeht, Sabine, da ihr ja auch abundzu nach Cornwall fahrt ... ich würde es mir gut überlegen. Du musst ja nicht nur Tunnel und Hotel doppelt zahlen, sondern auch Cottage und dazukommt, dass es natürlich viel weniger Auswahl bei 2 Hunden gibt. Einen Hund akzeptieren fast alle, aber bei 2en wirds schon schwieriger.

    Teichfolie ? ? ? Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen - Versuch macht klug :daumhoch:
    Ändert nix an der Situation - aber der Boden fängt nicht an zu riechen :thanks:



    genau. Es ändert definitiv nichts am Problem. Aber das Problem zu beheben dauert eh vermutlich Monate. Such dir bitte ganz dringend einen kompenten Trainer, der dir da wirklich helfen kann. Aber für deinen Boden wäre Teichfolie immerhin eine Erleichterung.

    Auch heftig und wer so einen Hund hat, freut sich so gar nicht auf Sylvester.


    Aber seit gestern kann ich Rivan wieder am Abend mit in den Garten nehmen.



    Vollkommen richtig! Du kriegst einen Prass auf die Welt und die Leute die böllern ohne Ende.... und leidest einfach nur mit deinem Tier mit.

    Ist das das Teil aus "Hölle der Löwen"?
    Ich hab bisher ein paar Rezessionen auf Facebook gelesen und die waren ganz gut. Aber wie ehrlich oder "getürkt" die sind, weiss ich naklar nicht. Ich hatte es mir auch überlegt für Silvester zu besorgen, aber da wir dieses Jahr im Urlaub waren, verworfen. Ganz gute Erfahrung hab ich bei Lisi mit dem Adaptilhalsband gemacht.

    Katie hatte mehr als Panik. Da hat auch absolut nichts geholfen. Wir haben uns verbunkert (Andy nannte das immer Willkommen in Alcatraz), alle Rolläden runter, Fernseher an, normal verhalten, Hund auf die Couch zu mir holen. Aber es half alles nichts. Sobald die Kanonenschläge losgingen, lag sie bibbernd, hechelnd und zitternd unter der Couch (Höhle bauen für den Hund hilft etwas) und bellte und knurrte vor sich hin. tr18.gif

    Puuuuh. Also Box wäre jetzt auch mein Vorschlag gewesen. Wir haben eine richtige Hundebox im Wohnzimmer, aber wenn er die auch knackt.... den einzigen Rat den ich dir geben kann ist, eigentlich nur erstmal deinen Boden schützen, in dem du ihn zB mit Teichfolie auslegst (Baumarkt). Wie man an dem eigentlichen Problem arbeitet kann ich dir nicht sagen, aber ich schätze er kommt definitiv damit nicht klar, dass er 7 Stunden alleine ist, ist auch recht lange. Also für einen Hund, der anscheinend nicht alleine bleiben kann. Aber wie man das beheben kann? Keine Ahnung, meine Tipps hast du alle durch und ich denke mit Fingerschnipsen bekommt man da eh nichts hin. Deswegen hätte ich dir jetzt erstmal geraten deinen Boden zu schützen und dann vielleicht einen Hundepsychologen hinzuzuschalten smilie_denk_46.gif

    Naja, jetzt haben wir ja erstmal bisi Verschnaufpause! :daumhoch: Übergangsfrist bis 2020 und wenn die Herrschaften in Brüssel und London sich nicht einig werden, dann weiterer Übergang bis 2022. Ist ja gut für uns, aber ganz ehrlich - das ist doch bloss noch alles Kindergarten!!! :dash: